„Was hast du eigentlich gemacht in Deiner Doktorarbeit?“, um diese Frage geht es beim KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation. Ihre Aufgabe ist es, einen spannenden und verständlichen Artikel über Ihre Forschungsarbeit zu schreiben, der sich an Nicht-Experten mit Abiturniveau richtet.

Was macht einen preiswürdigen Artikel aus? Die Verständlichkeit ist das oberste Gebot. Das erreichen Sie, wenn Sie wenige Fachbegriffe verwenden und diese erklären. Es gibt weder Fußnoten noch einen Zitatenapparat.

Wichtig ist außerdem, dass im Artikel deutlich wird, was genau Ihre Forschungsleistung ist. Viele Promotionen werden in Arbeitsgruppen, die alle an einem übergeordneten Thema arbeiten, angefertigt. Stellen Sie deutlich heraus, was ihr Part im großen Ganzen ist.

Sofern andere Experten erwähnt werden, müssen Sie immer die vollen Namen (ohne akademische Titel) und deren Wirkungsstätten erwähnen. Verwenden Sie keine Zusätze wie „Herr“ oder „Frau“.

Versuchen Sie, den Einstieg so zu schreiben, dass er Spaß macht, weiterzulesen. Haben Sie keine Scheu vor dem szenischen Einstieg – also die Schilderung einer Szene, mit der Sie zur Ihrem eigentlichen Thema führen können.

Welche formalen Vorgaben gibt es?

  • Der Textbeitrag soll keine Abbildungen oder Grafiken sowie keine Zwischenüberschriften oder ähnliches enthalten.
  • Wählen Sie eine kurze und prägnante Überschrift und schreiben Sie einen kurzen Teaser (300 Zeichen), der die Kernaussage Ihres Artikels zusammenfasst.
  • Ihr Text soll ohne Titel und Vorspann mindestens 7.000 und maximal 8.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) umfassen. Kürzere oder längere Texte werden nicht angenommen.

Tipps zum Erstellen eines Artikels

  • Verwenden Sie aktive Formulierungen und eine abwechslungsreiche Sprache
  • Nuten Sie prägnante und aussagekräftige Zitate.
  • Achten Sie auf die klare Wahl der Zeiten.
  • Richten Sie Ihren Fokus auf das Große und Ganze: Welches Puzzleteil liefert Ihre Forschung für das Fachgebiet.
  • Stellen Sie klar heraus, was Ihre Forschungsleistung ist.
  • Vermeiden Sie Passivkonstruktionen, Substantivierungen, Hilfsverben, Schachtelsätze und allzu detaillierte Beschreibungen.

Wie haben eine Liste mit weiteren hilfreichen Tipps zum Formulieren für Sie zusammengestellt.

Ihr Artikel im Wissensmagazin KlarText: Als Gewinnerin oder Gewinner des KlarText-Preises sind Sie auf dem Weg zu einem guten Text natürlich schon sehr weit gekommen. Gemeinsam mit einem Wissenschaftsjournalisten werden die prämierten Artikel für das KlarText-Magazin in enger Zusammenarbeit mit der Preisträgerin bzw. dem Preisträger redaktionell überarbeitet und druckfertig gemacht.

 

Und das Besondere am KlarText-Preis:

Alle Bewerberinnen und Bewerber dürfen an einem zweitägigen Workshop Wissenschaftskommunikation des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik) teilnehmen und lernen von den Expert:innen, wie man Forschung anschaulich kommuniziert.

An zwei Tagen vermitteln die Dozierenden des Nationalen Instituts für Wissen­schafts­­kommunikation (NaWik) den Teilnehmenden, worauf es bei professioneller Wissenschaftskommunikation ankommt – digital oder in Präsenz. Auch geben sie den Forschenden Tipps für den All­tag mit, etwa im Umgang mit Journalistinnen und Journalisten oder in der Zusammen­arbeit mit Presse­stellen. Während des Work­shops erhalten die KlarText-Bewerberinnen und -Bewerber individuelles Feed­back zu den Texten, die sie eingereicht haben und entwickeln diese allein und in der Gruppe weiter.

Damit der Workshop möglichst gewinnbringend für alle ablaufen kann, nehmen maximal zwölf Personen an einem Termin teil.

 

Organisatorisches zum Workshop

Die Seminarkosten und ggf. anfallende Reise- und Hotelkosten (aus Deutschland oder sehr nah angrenzenden Regionen) übernimmt die Klaus Tschira Stiftung. Wenn Sie die Teilnahmebedingungen vollständig erfüllt haben und eine vollständige Bewerbung eingereicht haben, werden Sie von uns per Mail zum Workshop eingeladen.

Teilnehmende des Workshops Wissenschafts­kommunikation sitzen in einem Stuhlkreis, während eine Moderatorin Karteikarten an eine Pinnwand hängt.
©Tim Wegner

 


 

„Ich bin vom Workshop „Verständlich schreiben“ begeistert. Der Online-Workshop war sehr interaktiv gestaltet: durch unsere Schreibübungen und Diskussionsrunden habe ich viel gelernt!“ Johanna Klyne

 

„Die zwei Tage waren – wenn auch online – sehr interessant und haben mir viel Spaß gemacht.“ Christoph Koch

 

„Es war ein toller Workshop und ich war ehrlich begeistert von dem Feedback zu unseren KlarText-Beiträgen. Das hat mir wirklich geholfen.“ Anja Trillhaase

 

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